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| Wahlprogramm: Wirtschaft |
von Ulrich Schlieker |
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Handwerk, Handel, Tourismus, Landwirtschaft und nicht zuletzt die ansässigen Industriebetriebe sind die Stützen der Billerbecker Wirtschaft.
Eine gesunde, florierende Billerbecker Wirtschaft ist von herausragender Bedeutung für die Entwicklung unserer Stadt. Eine ausreichende Zahl an Arbeitsplätzen und auch Ausbildungsplätzen vor Ort sowie auskömmliche Steuereinnahmen sind wichtige Eckpfeiler einer gesunden Stadtentwicklung. Ein Arbeitsplatz oder ein Ausbildungsplatz mit Perspektive und ausreichendem Einkommen ist die beste Sozialpolitik, die man machen kann. |
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Gewerbesteuereinnahmen sind ein wichtiger Posten für ein gefülltes Stadtsäckel und
nur ein gefülltes Stadtsäckel versetzt uns in die Lage, den Hilfesuchenden Hilfe anzubieten, das Vereinsleben in ausreichendem Maße zu unterstützen und unsere Stadt baulich weiterzuentwickeln.
Deshalb braucht Billerbeck das neue Gewerbegebiet Hamern, um die nötigen Flächen für ansiedlungwillige Betriebe zu bieten. Dabei ist es wichtig, die Interessen der Anwohner so weit wie möglich in die Planungen einzubeziehen und darüber hinaus ökologische Belange umfangreich zu berücksichtigen. |
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Eine große überregional bekannte Firma am Ort zu haben ist ein großes Glück. Auch so wird der Name Billerbeck überregional bekannt. Wir halten es jedoch aus vielerlei Gründen für geboten sich intensiv um die vielen kleinen Mittelständischen Firmen zu kümmern. Sie schaffen die meisten Ausbildungs- und Arbeitsplätze. Sie sind erheblich weniger anfällig in Krisenzeiten. Sie haben oftmals eine sehr große Verbundenheit mit den Menschen vor Ort. |
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Ein wichtiger Teil der Billerbecker Wirtschaft ist die Landwirtschaft. Wir wollen sie in ihren Strukturen erhalten, denn sie ist prägend für die hiesige Landschaft und Kultur. Eine weitere Zersiedlung der Landschaft, vor allem durch immer mehr gewerbliche Tiermastställe, werden wir allerdings wo immer möglich auch aus ökologischen Gründen verhindern. |
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Auch der Tourismus ist eine wichtige Einnahmequelle für unsere Stadt. Er bietet vor allem für viele Gastwirts- und Hoteliesfamilien und ihre zahlreichen Mitarbeiter ein sicheres Auskommen. Das müssen wir in Billerbeck unbedingt auf diesem für den Kreis Coesfeld herausragendem Niveau halten und behutsam mit allen Beteiligten ausbauen. |
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Der weiter fortschreitenden Verödung der Innenstadt muss beharrlich entgegengewirkt werden. Neben der guten und engagierten Arbeit der Werbegemeinschaft wollen B90/Die Grünen den ehemaligen K&K Lebensmittelmarkt in eine attraktive „Billerbecker Markthalle“ umnutzen. So könnte die Stadt die Verkaufsräume anmieten und günstig an Markthändler untervermieten. Werbegemeinschaft und Stadt könnten aktiv gemeinsam die neue Markthalle bewerben. Sie soll ausdrücklich den Wochenmarkt nicht verdrängen, sondern erweitern und bereichern.
Als Grüne würden wir uns selbstverständlich über ein umfangreiches Angebot an Biolebensmitteln und –Produkten freuen, die bisher in der Billerbecker Einkaufslandschaft
Fast gänzlich fehlen. |
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Ein weiterer Schritt zur Belebung der Innenstadt könnte eine stärkere Konzentration auf eine bestimmte Branche sein. Ähnlich wie z.B. in der Bücherstadt Bredefort könnten sich Kaufmannschaft, Politik, Verwaltung und Bürger auf eine zu Billerbeck passende Branche einigen, um vermehrt Kundschaft von außerhalb nach Billerbeck zu bringen. |
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Die Netzbetriebsgesellschaft Billerbeck, deren Gründung von der Verwaltung und den anderen Fraktionen vorangetrieben wird, und die in die gemeinsame Infrastrukturgesellschaft der neun Kommunen eingegliedert werden soll, lehnen wir als bislang einzige Fraktion im Stadtrat ab. |
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Wir halten die Entwicklungen auf dem Energiemarkt der nächsten 20 bis 30 Jahre für vollkommen unvorhersehbar, da sich mit dem nahen Ende der Einsatzmöglichkeit fossiler Brennstoffe auf der einen Seite und den mehr und mehr an die EU abzutretenden Kompetenzen in der Energiepolitik auf der anderen Seite eine totale Veränderung der Energiebranche vollziehen wird. |
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Des weiteren lehnen wir es grundsätzlich ab, dass eine Kommune Teilhaber einer ausschließlich auf Profit ausgerichteten Gesellschaft ist, in der der Bürger nur zahlender Kunde ist. Das ist nach unserer Auffassung nicht mit der Pflicht einer Kommune zur Daseinsvorsorge vereinbar und führt zu einer weiteren Entfremdung der Bürger von ihrer Verwaltung. Auch wir wollen den Stromkonzernen die Stirn bieten, jedoch mit anderen Mitteln, etwa der Erarbeitung individueller Energiekonzepte für den einzelnen Bürger, die ihn möglichst unabhängig von profitorientierten Versorgern machen. |
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Ihre/Eure Meinung ist uns wichtig! Wir freuen uns über Anregungen, Bitten, Stellungnahmen bitte per Email an Bündnis 90/Die Grünen Billerbeck |
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